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Flugtaxis: Science Fiction wird Realität


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 „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ Albert Einstein

 

City-Airbus

Unbemannte Flugtaxis sollen schon sehr bald Passagiere von A nach B transportieren. Städte wie Los Angeles, Singapur und Dubai könnten mit Pilotprojekten schon 2020 mit kommerziellen Passagier-Drohnen durchstarten. Auch in Ländern wie Deutschland, laufen Projekte in Sachen “Urban Air Mobility”.

Eine wichtige Modellregion ist Ingolstadt. Ein elektrischer “City-Airbus” soll hier bis zu vier Personen durch die Luft transportieren.

 

Lufttaxis sind der Traum vieler Pendler. Einfach einsteigen und das Ziel schnell, ohne Stau, Umwege und Verzögerungen erreichen. Flugtaxis werden im besten Fall Kostengünstig betrieben, sind Umweltfreundliche und zudem fällt die Parkplatzsuche vor Ort weg. Dies würde/wird verkehrsreiche Städte enorm entlasten, den das Problem, der endlos verstopften Strassen wird in Zukunft nicht besser. Ein Testprojekt, findet gerade in der Region Ingolstadt statt. Konkret handelt es sich um den sogenannten „City Airbus“. Wie der Name schon erwähnt, steckt der europäische Flugzeughersteller Airbus dahinter.

 

Der mini Airbus, wird elektrisch betrieben und ist mit vier Doppel-Rotoren ausgestattet. Somit, kann er sowohl senkrecht starten wie auch landen und gleichzeitig 4 Personen befördern. Der Elektroantrieb, macht den Flug nicht nur emissionsfrei, sondern auch nahezu geräuschlos.

 


Airbus steht nicht alleine da

Auch Boeing tüftelt schon lange an der Idee der Lufttaxis, welche in naher Zukunft gewöhnliche Busse, Bahnen und Taxis am Boden ergänzen sollen. Ein erster Testflug mit einem Prototypen Lufttaxi, fand anfangs 2019 in den USA statt.

 

In Deutschland, genauer gesagt in Bruchsal und München, findet man die Unternehmen „Volocopter“ und „Lilium“.

 

Die Autobranche selbst ist an den neun Möglichkeiten, Menschen per Lufttaxi zu befördern interessiert. Deutlich wird dies beispielsweise am Start-up „Volocopter“ aus Bruchsal, welches ein Projekt am Frankfurter Flughafen startet und gemeinsam mit Daimler arbeitet. Geplant ist hier, dass die Passagiere mit einem „Volocopter“ voll elektrisch vom Flughafen in die Innenstadt und zurück gebracht werden.

 

  • „18 leise Rotoren, einfachste Bedienung per Joystick und ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit durch redundante Auslegung: Der Volocopter 2X macht aus der Vision „Fliegen für Jedermann“ Realität. Kein Verbrennungsmotor, kein Krach, keine komplizierte Mechanik. Einfach einsteigen, losfliegen und entspannt ankommen. Willkommen im neuen Mobilitätskonzept der Gegenwart.“

 

Lilium ist der Produzent und Erfinder des ersten senkrechtstartenden, vollelektrischen Flugzeugs der Welt. Lilium ha das klare Ziel, in Zukunft mit einer Lufttaxi fahrt nicht teurer zu sein als eine heutige herkömmliche Taxifahrt. Ein grosser Vorteil ist dabei, die kürzere Bindungszeit um einen Passagier, von A nach B zu transportieren. Sprich, die Reisezeit in der Luft ist um einiges kürzer.

 



Allein bei Airbus, arbeiten mehr als 100 Mitarbeiter im Bereich „Urban Air Mobility“.

Der City-Airbus, soll von fest definierten Punkten zu anderen Punkten fliegen und dabei Passagiere befördern. Somit ist der City-Airbus, ein Konkurrenzmodell zum herkömmlichen Auto und dem öffentlichen Nahverkehr. Dabei ist die Spitzengeschwindigkeit des City-Airbus von 120 km/h, mit dem eines Autos vergleichbar.

 

Klar ist auch, dass zumindest in der Theorie das Ziel viel schneller zu erreichen ist. Die aktuelle Reichweite vom City-Airbus beträgt aktuell 50 Kilometer, womit kurze Flüge innerhalb einer Stadt durchaus zu bewältigen sind.

 

Die ersten Praxistests, werden im Sommer 2019, auf einem Testgelände in der Nähe von Ingolstadt stattfinden.

 

Laut einer Studie, der Unternehmensberatung Roland Berger, entwickeln aktuell 75 Unternehmen weltweit an sogenannten „Passagier-Drohnen“ oder „Flug-Taxis“.

 

In Städten wie Los Angeles, Singapur und Dubai sind bereits 2020 Pilotprojekte mit Passagier-Drohnen geplant. Dabei ist der Transport von Passagieren, nur ein Einsatzgebiet von vielen. Den auch Waren könnten so von A nach B transportiert werden, sowie auch die Sicherheitsüberwachung von beispielsweise Bahnstrecken, könnte mit solch neuen Fluggeräten erfolgen. 

 

Welche Fluggeräte sich letztendlich durchsetzen werden, ist heute noch nicht zu sagen. Es gibt unzählige spannende Projekte über Voll -elektrisch, Hybrid Konstruktionen, Multi und Quadrocopter, Kippflügler und Senkrechtstarter. Ob mit oder ohne Piloten, der Blick in die Zukunft verspricht so einiges.

 

Die regulatorische Herausforderung ist erstmal, das die Fluggeräte fertig entwickelt werden und nach gültigen Zulassungsvorschriften zugelassen werden. Zudem ist die Frage, wie die Akzeptanz in der Bevölkerung ist. Es ist entscheidend, die Bevölkerung von jeweiligen Produkten zu überzeugen.

 


Weshalb autonom fliegen?

Autonomes Fliegen, ist schlichtweg sicherer. All die Assistenzsysteme, können innerhalb von Millisekunden Informationen verarbeiten und umsetzen, was ein Pilot in dieser Zeit niemals kann. Zudem machen Menschen Fehler, der grösste Teile aller Unfälle in der Luftfahrt, sind durch menschliches Versagen. Das menschliche Versagen, kann an dieser Stelle durch sichere Systeme eliminiert werden.

 

Auch wenn es in der jetzigen Zeit schwer vorzustellen ist, ist doch die Sicherheit viel höher als wenn mit einem Piloten geflogen wird.

 


Urban Air Mobility: Mit dem Lufttaxi zur Arbeit

Ziehen die Menschen wieder vermehrt aufs Land, wenn autonome Autos und Flugzeuge sich etablieren? Auf diese oft gestellte Frage, gibt es ein klares Nein. Es ist ja nicht so, dass der Transport durch selbstfliegende Taxis kostenlos wird. Die benötigte Energie kostet genau gleich Geld, zudem wird die Anschaffung dieser neuen Technologien vorerst teuer sein, bevor die Preise laufend sinken werden. Es ändert sich somit nichts, sprich es lohnt sich nicht mehr oder weniger als heute ausserhalb der Stadt zu wohnen.

 

Die Bevölkerung in den Städten der Welt nimmt rasant zu. Bis zum Jahr 2030 wird mit 5,2 Milliarden rund eine Milliarde Menschen mehr in "urbanen Regionen" leben als heute. Der Anteil der Stadtbewohner wird dann bei 60 Prozent der Weltbevölkerung liegen, was dazu führen wird, dass Menschen tagtäglich von Staus auf den Straßen betroffen sein werden.

 

Flugtaxis sollen dabei helfen, unter Nutzung des Luftraums als „3. Dimension“ die Verkehrsprobleme der Städte zu lösen. Neu entwickelte, umweltfreundliche Elektroantriebe, leistungsstarke Batterien mit kurzen Ladezeiten, minimaler Platzbedarf für Start- und Landeplätze, schnelle Computer und Big Data schaffen die nötigen Voraussetzungen, um „Urban Air Mobility“, also Luftmobilitätskonzepte innerhalb und zwischen Städten, praktisch in Angriff zu nehmen. Neben dem Transport von Personen oder Gütern bieten autonome Fluggeräte zahlreiche andere Einsatzmöglichkeiten wie etwa Flüge zum Transport dringender Notfallgüter oder für risikoreiche Einsätze aus der Luft bei Umweltkatastrophen.

 

Das Marktpotential ist sehr vielversprechend: Laut einer Studie von Roland Berger besteht in den nächsten Jahren ein Bedarf von Lufttaxis im Wert von 32 Milliarden Euro.

 

 

„Zur Arbeit fliegen statt im Stau zu stehen - was heute in Teilen Asiens schon Realität ist, wollen wir auch im Rest der Welt möglich machen.“ - www.facc.com

 


Mein Fazit:

Die Frage ist nicht ob, sondern wann wir Flugtaxis sehen und ab wann sich das autonome Fahren auf der Strasse durchsetzt. Hier ist spannend, was zuerst da sein wird und somit für uns völlig normal wird. Ist es das komplett autonome Fahren Level 5, wo das Fahrzeug alle Fahrfunktionen übernimmt oder sind es die selbstfliegenden Lufttaxis.

 

Oder gibt es gar eine Kombination, welche sich durchsetzen wird?

 


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Alles Gute wünscht Dir

Lifebuilders24

Daniel Zürcher

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