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Fasten aus der Sicht eines Kraftsportlers


Schön, dass Du wieder da bist

 

„Was ist der Sinn des Lebens, wenn du einfach nur bist wie alle anderen auch?“ Arnold Schwarzenegger

 

Kraftsport, Muskelaufbau und Fasten, geht dies überhaupt? Lass Dich davon überzeugen, warum Fasten einfach nur richtig ist und warum 95% der Strategien um Fett zu verlieren seit über 100 Jahren kläglich scheitern.

 

Lass Dir das Thema "Fasten" an dieser Stelle mal von jemandem erklären, der "A“, viel und gerne isst und "B“ viel Energie verbrennt und nahezu täglich Sport treibt. Ich treibe intensiv Kraftsport und will somit definitiv durch Fasten nicht Muskeln abbauen. 

 


Fasten ist gesund

Ich mag Herausforderungen, das extreme und probiere sehr gerne Dinge am eigenen Körper aus. Jedoch nur Dinge, von denen ich überzeugt bin, dass sie mir nicht schaden. Ich würde niemals etwas ausprobieren oder tun, was zu Lasten meiner Gesundheit geht.


Fasten ist und macht gesund

Ich denke, dass die ganze Gesundheit und Fitnessbranche mit all ihren Diäten und Wunderpillen (damit meine ich nicht sinnvolle Supplemente) auf dem Holzweg ist. Du tust Dir meist dadurch, vor allem längerfristig gesehen nichts Gutes. Kurzfristig betrachtet, funktioniert das fahren eines Kaloriendefizites gut und Du wirst dadurch auch überschüssiges Fett verlieren und ganz bestimmt, Deinem Körper keinen Schaden zuführen.

  • Studien beweisen jedoch, dass 95% all jener Menschen, welche mit einem Kaloriendefizit abgenommen haben, mittel und langfristig gesehen, nach 2 Jahren wieder zu genommen haben und davon ein grosser Teil sogar schwerer ist als vor der Diät.

Wir wissen dies seit mehr als 100 Jahren und jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat, kann dies bestätigen. Es sind die Ausnahmefälle, welche durch eine Diät, 5, 10, 20 kg abnehmen und dieses Gewicht danach auf Jahre halten können.

 


Fasten vs. Diät

Kennst Du TV -Sendung "The Biggest Loser“?

Dieses TV -Format wird mittlerweile in vielen Ländern ausgestrahlt. Es geht darum, dass stark übergewichtige Menschen abnehmen. Die Teilnehmer essen so gut wie nichts und sind extrem aktiv. Es ist so, dass die zuvor komplett unsportlichen Teilnehmer innerhalb weniger Wochen extrem viele Kilogramm (60 kg im Durchschnitt) verlieren, wovon das meiste effektiv Fett ist.Tolle Sache soweit!

 

Leider gibt es bei diesen Shows nie eine Wiedervereinigung, respektive ein späteres Zusammentreffen um zu schauen, ob diese Personen ihr neues Gewicht auch halten konnten. Warum ist das so? In den meisten TV -Shows, gibt es nach Monaten und Jahren ein Wiedersehen, nur bei "The Biggest Loser“ nicht.

 

Ganz einfach, nahezu alle, haben die verlorenen Kilos wieder zugelegt.



Egal, ob wir hier von Teilnehmern von "The Biggest Loser“, dem "Bodybuilder" vor einem Wettkampf oder der "Hausfrau", welche einfach mal einige Kilo verlieren wollte sprechen... Sie alle haben irgendwann den Tag "X" oder das Ziel "X" erreicht. Doch was kommt danach? Danach sind diese Personen an ihrem Ziel, haben jedoch ständig Hunger und einen adaptierten Stoffwechsel durch das ewige Kaloriendefizit.

 

Der Stoffwechsel passt sich durch diese Diät nach unten an. Bei den "The Biggest Loser“ Kandidaten, hat sich der Stoffwechsel im Durchschnitt um 700 kcal (Kilokalorien) verringert, sprich wenn Du beispielsweise mit 2500 kcal Grundumsatz in die Diät startest ist Dein Stoffwechsel nach der Diät noch bei 1800 kcal. Bedeutet, wenn Du nun Ende Diät 2000 kcal isst, was immer noch bedeutend weniger ist als vor der Diät, jetzt auf einmal einen Überschuss hast, da Dein Stoffwechsel nun ganz gut mit diesen 1800 kcal auskommt.

 

Da das Ziel erreicht ist, gibt es danach oft die sogenannten "Fressattacken“, da die Hungerhormone sprichwörtlich ausser Rand und Band kommen und durch das vorerst fehlende Ziel gibt es kein Halten mehr.

 

So nun zum eigentlichen Themas dieses Blogartikels, dem Fasten. Was hart das Ganze mit dem Fasten zu tun?

 

Es gibt angeblich 1 bekanntes Beispiel, eines Kandidaten aus "The Biggest Loser“, welcher sein Gewicht halten konnte und dessen Stoffwechsel sich Schritt für Schritt nach oben angepasst hat. Jedoch ist der Grund bei dieser Person, die gemachte Magenverkleinerung. Das verrückte ist, dass dies der Grund ist, warum diese Person nicht nach Tag "X" wieder zu viel gegessen hat.

 

Lange Zeit war für mich Fasten, etwas wie vegane Ernährung, etwas was mehr in die "esoterische Schiene" gehört und für mich bestimmt nicht geeignet ist. Ich habe es abgeschoben und mich ein wenig dagegen gewehrt, da ich eben das Gefühl hatte, dies sei bestimmt nicht das richtig wenn Du Kraftsport betreibst.

 

Die Gesellschaft prägt uns ein, dass wir andauernd Nahrung zu uns nehmen sollen.

 

Ich habe mich in der vergangenen Zeit immer wie mehr mit dem Thema "Fasten" beschäftigt und werde dies auch weiter tun und somit diesen Artikel laufend anpassen.

 

Fasten wird oft als Heilmittel empfohlen, beispielsweise bei Krankheiten wie Krebs.

  • Ich will hier erwähnen, dass Du nicht Fasten sollst um Gewicht abzunehmen, wenn Du nicht Gewicht abnehmen musst. Wenn Du ein psychologisch schlechtes Selbstbild hast, solltest Du nicht Fasten und wenn Du irgendwelche Mängel hast, solltest Du auch nicht Fasten.

Fasten kannst Du auch bei ausgeglichenen Kalorienbilanzen machen, sprich Du isst so viel, wie Du brauchst. Dadurch ist Fasten Gesund! Jedoch ist es so, dass wenn Du einige Grundregeln beim Fasten beachtest, Du ziemlich sicher auch Körperfett verlierst.

 


Was ist Fasten überhaupt?

Fastenzeit

Fasten ist etwas vom natürlichsten, dass es gibt. Seit Jahrtausenden, Fasten die Menschen. Die alten Griechen haben gefastet damit sie besser Denken konnten. Die Propheten Jesus, Mohamed und der Buddha, haben das Fasten propagiert.

 

Später bei den Römern und Ägyptern, sind die Menschen auch nicht aufgestanden und haben sich gedacht, was gibt es zum Frühstück, was zu Mittag und was zum Nachtisch. Nein, es wurde oft gefastet und erst am Abend gegessen. Hierzu empfehle ich Dir den Artikel zum Intermittent Fasting / Intervall Fasten und

Das haben die Menschen im Mittelalter gegessen.

 

In der heutigen Zeit, haben wir uns kulturell, so weit entwickelt, das es normal ist, das wir Frühstücken (englisch „Breakfast“ = Fasten brechen), Mittagessen und Abendessen. Dazu wird sich auch dazwischen mit mal grösseren und kleineren Snacks verpflegt. Dies war früher nicht so, doch für uns heute ganz normal. Beim Bodybuilding zum Beispiel, geht man so weit, dass gesagt wird, Du musst 5, 6 oder gar mehr Mahlzeiten pro Tag essen. Was wir uns damit antun, ist definitiv nicht gesund!

 

Unser Organismus ist eigentlich gemacht, dass er ab und zu mal eine Pause hat und nicht ständig Nahrung nachgeliefert bekommt. Wir geben damit unseren Organen und unserem Verdauungssystem gar keine Pause, wofür wir früher oder später einen enormen Preis bezahlen.

 


Was ist eines der Hauptprobleme, der modernen zivilisierten Welt?

Es gibt zu viele übergewichtige Menschen.

 

Wir essen schlichtweg zu viel! Jeder hat Körperfett, unser Körper ist genial und sammelt sich Reserven für schwierige Zeiten mit wenig Nahrung an. Jedoch kommen diese Tage nicht, doch dies weiss unser Körper ja nicht, er ist so ausgelegt um möglichst lange zu überleben und dazu sammelt er eben diese Reserven in Form von Fett an.

 

Wir machen es unserem Körper einfach, in dem wir ständig Energie in Form von Nahrung nachliefern. Dadurch wachsen die Reserven in Form von Fett immer weiter und weiter.

 

Irgendwann kommt bei jedem Menschen der zu viele dieser "Reserven", sprich Fett mit sich rum trägt, der Zeitpunkt, in dem er sich nicht mehr wohl fühlt oder noch schlimmer, sich die ersten gesundheitlichen Schäden bemerkbar machen.

 

Diabetes geht durch die Decke, Alzheimer macht sich bemerkbar, Parkinson, Erkrankung an Krebs, Herzkreislaufkrankheiten und diverse weitere Krankheiten, welche es viel einfacher haben auszubrechen, nur weil wir nicht damit aufhören ständig und überall zu essen und Energie zu speichern, welche wir nicht benötigen jedoch als Fett herumschleppen und unserer Gesundheit schaden.

 

  • Das verrückte ist doch, das sich viele Fragen, was das sie essen müssen um diese Speicher, welche durchs zu viel Essen kommen loszuwerden.

 

Ganz einfach, wir müssen weniger Kalorien zu uns nehmen und oder mehr verbrauchen.

 


Weniger essen und mehr Aktivität

Genau dies hatten wir bereits zu Beginn dieses Artikels besprochen, doch wie stellen wir dies nun intelligent an?

 

Die Art und Weise, wie die Fitness und Diätindustrie vorgeht ist da oft dieselbe. Man reduziert die Kalorien und sorgt dafür, dass der Stoffwechsel nun weniger hat. Dies führt leider dazu, dass die Energiespeicher (Fett), welche wir eigentlich weg haben wollen, nicht effizient abgebaut werden.

 

Weshalb sind also Kalorien Reduktionen bei Diäten oft nur kurzfristig erfolgreich?

 

Stelle Dir es so vor: Wenn Du etwas isst schüttet der Körper bekanntlich Insulin aus. Insulin ist ein Speicherhormon, welches der Körper vor allem bei Kohlehydraten, sowie auch bei Proteinen aber auch ein bisschen bei Fetten ausschüttet und die Fettverbrennung verschlechtert.

 

Ich versuche Dir nun zu erklären, weshalb Energiereduzierte Diäten oft nur kurzfristig funktionieren:

Jedes Mal, wenn Du eine Mahlzeit zu Dir nimmst, ist es so, dass Dein Körper, Deine Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin ausschüttet. Wie erwähnt ist Insulin ein Speicherhormon, was den Zucker in der Leber, in den Glykogenspeicher verstaut und auch das Fett in den Fettspeichern verstaut. Dies passiert jedes Mal, wenn wir essen. Wenn wir nicht essen, ist es so, dass die Energie aus der Leber verstoffwechselt wird und uns sozusagen als Energie geliefert wird um den Bedarf zu decken.

 

Nochmals: Das ist das Grundprinzip, wenn Du etwas isst, wird es gespeichert, wenn Du nichts ist, kommt die Energie aus den Speichern.

 

Tiefkühler = Fettreserven   /   Kühlschrank = Speicher
Tiefkühler = Fettreserven / Kühlschrank = Speicher

Stelle es Dir bitte bildlich so vor, dass jedes Mal wenn Du isst, füllst Du Deinen "Kühlschrank" (Leber, Speicher) auf.

 

Irgendwann ist dieser "Kühlschrank“ voll. Somit brauchen wir mehr Platz um die Nahrung/Energie abzuspeichern. Somit legen wir sie in den "Tiefkühler“, sprich der Körper speichert in Form von Fett. Alles was wir also zu viel essen und nicht mehr in die Speicher (Kühlschrank) passt, wir letztendlich in Fett (Tiefkühler) gespeichert oder gelagert.

 

Wenn Du nun also in eine "Kalorienreduzierte Diät" gehst, ist es so dass dieses Kaloriendefizit als erstes aus dem "Kühlschrank“ genommen wird. Es ist für den Körper nämlich viel einfacher, das Essen aus dem "Kühlschrank" zu nehmen als aus dem "Tiefkühler“. 

 

Es ist viel schwieriger Fett zu verbrennen als die vorhandene Energie einfach aus den Speichern zu nehmen.

 

Dies bedeutet für uns, wir müssen unsere Speicher leeren, damit wir an unser Fett kommen, sprich zum "Tiefkühler“.

 

Warum können wir den nicht einfach den "Kühlschrank“ halb leer machen und hoffen dass der Körper den Rest aus dem "Tiefkühler“ holt? Leider macht das Insulin uns da einen Strich durch die Rechnung. Das Insulin zeigt, dass die Nahrung regelmässig kommt und verschlechtert dadurch die Fettverbrennung massiv.

 

Bedeutet in der Kalorienreduzierten Diät, wo wir laufend und ständig die Kalorien reduzieren müssen, dadurch der Körper zu wenig Energie hat, da wir ja ein Defizit fahren sich schlussament der Stoffwechsel adaptiert. Das heisst der Körper verbraucht immer wie weniger Energie ohne gross auf die Fettreserven zurück zugreifen, da in regelmässigen Abständen Nahrung nachkommt, auch wenn dies oft nur noch in geringen Mengen ist.

 

Wenn Du aber fastest, passiert im Körper etwas ganz anderes.

 

Irgendwann ist der "Kühlschrank“ so gut wie leer, es kommt nicht laufend eine neue Mahlzeit nach und schüttet dadurch Insulin aus. Heisst der Körper macht sich an die Verarbeitung der gelagerten Reserven im "Tiefkühler“ (Fett).

 

Unser Körper hat beim Fasten, schlichtweg die Möglichkeit an unsere Fettspeicher zu gelangen, da nicht ein ständiger Insulin Ausstoss stattfindet. Dadurch kann er das Defizit aus den natürlichen Reserven decken. Dies ist ein natürlicher, simpler und genialer Prozess, welchen wir leider durch unser ständiges Essen unterbinden.

 

Ich hoffe Dich nicht allzu sehr verwirrt zu haben, doch ich finde es mit dieser bildlichen Beschreibung Kühlschrank = Speicher und Tiefkühler = das gelagerte Fett, am einfachsten und relativ nachvollziehbar zu erklären.

 


Fasten ist etwas Natürliches und normales

Fasten ist etwas komplett Natürliches und normales, was unserem Körper die Möglichkeit gibt das Defizit aus den Speichern zu verbrauchen. Sobald der Körper zur Energie im "Tiefkühler“ kommt, bemerkt er, dass ja genügend Energie da ist und gar keine Knappheit besteht.

 

Dies ist der Grund, dass der Stoffwechsel sich nicht nach unten adaptieren muss und den eingangs erwähnten Grundkalorienbedarf senkt .

 


Weshalb ich ein "Fan" vom Fasten bin

Mein Hauptgrund zu Fasten oder zumindest das Intervallfasten 8h/16h zu machen sind ganz klar die Gesundheitlichen Vorteile. Wenn ich dabei auch noch etwas Fett verbrenne ist dies natürlich auch schön. Ich will damit meinem Körper etwas Gutes und natürliches tun, genauso wie es die Natur vorgesehen hat.

 

Die meisten, welche sich mit dem Gedanken zu Fasten befassen haben Angst, dass sie zu fest Hunger bekommen und es deshalb nicht schaffen werden.

 

Diese Angst kann ich Dir an dieser Stelle nehmen. Klar hast Du ab und an Hunger, doch ist es kein penetrant störender Hunger, wo Du das Gefühl hast bald zu verhungern. Der Hunger, welchen Du über eine längere Diät verspürst, ist meiner Meinung nach, um einiges unangenehmer. 😉

 


Weshalb wir Hunger bekommen

Der Hunger ist bei uns ein Signal, welches uns zeigt, dass wir wieder Energie anzapfen sollen. Auch dies kannst Du als Genialität unseres Körpers, respektive der Natur sehen, welche uns dabei hilft, dass wir schlichtweg nicht verhungern. Unter anderem ist dafür das Hungerhormon Ghrelin zuständig.

 

Das Hungerhormon Ghrelin, meldet sich so, wie Du es dressiert hast. Wenn du also regelmässig Frühstück, Mittagessen, Nachtisch, Snacks und Abendessen zu Dir nimmst, wirst Du bemerken, dass Du genau zu diesem Zeitpunkt Hunger verspürst. Dieses Hormon meldet sich genauso wie Du es gewohnt bist zu essen.

 

Ist es Dir nicht auch schon mal passiert, dass Du Hunger verspürt hast, jedoch zu beschäftigt warst um zu essen und danach gar keinen Hunger mehr hattest? Es war gar nie ein echter Hunger da, Du warst nie am Verhungern,  Dir hat lediglich das Hungerhormon Ghrelin aus Gewohnheit gesagt, Du sollst jetzt wieder essen.

 

Nach einigen malen Fasten, Gewöhnst Du Dich schnell daran. Du kannst dabei einfach nur denken und Dich freuen...

 

Hunger = Wenn Fett um Hilfe schreit

 

Somit ist es auch hier so, dass wenn du positive Gedanken hast, Du viel einfacher 16, 18, 20 Stunden oder gar 1 oder 2 Tage ohne zu essen auskommst.

 

Mit negativen Gedanken wie: Ich habe Hunger... Nichts essen macht mich Müde... und all solchen Dingen, machst Du Dir Dein Leben wie bei allem nur viel schwieriger und wirst Deine Ziele nie erreichen.

 

Schau einfach zu, dass Du Dich auf die positiven und gesundheitlichen Aspekte fokussierst und Du wirst es schaffen. Zudem kannst Du Dich danach auf Dein Wohlverdientes Essen freuen, welches Du mehr denn je schätzen wirst.

 

  1. Du tust Deinem Körper damit etwas enorm Gutes!
  2. Du wirst bemerken, dass der Hunger irgendwann auf gleichem Level stehen bleibt und gar nachlässt.

 

In den ersten 24 bis 36 Stunden, ist es so dass der Körper die Glykogenspeicher aufbraucht, sprich den "Kühlschrank“ leer macht. Danach muss er sich auf die Fettverbrennung umstellen, was bedeutet, dass kurzfristig mehr Proteine verbrannt werden, sprich aus Proteinen Kohlehydrate gemacht werden, was jedoch danach wieder runter geht. Heisst so ab 2, 3 Tag adaptiert der Körper und beginnt die bestehenden Fette zu nutzen.

 

Es kommt dazu, dass unser Körper auch Kohlehydrate herstellt und zwar aus  Glycerin, der Fettverbrennung und Proteinen, die abgebaut werden. In erster Linie kein Muskelprotein, sondern Proteine, welche überschüssig sind und der Körper keinen Bedarf dafür hat. Jeder Mensch der genügend Fett gespeichert hat, sollte sich kaum Gedanken machen, dass er Proteine verbrennt.

 

Wie erwähnt, ist es so dass am Anfang des Fastens hauptsächlich Kohlenhydrate als Energiespeicher dienen. Danach sind die Kohlenhydrate aufgebraucht, der Körper macht eine Umstellung, in der vermehrt auch Proteine verstoffwechselt werden und danach auf die Fettreserven zurückgreift.

 

Du solltest schon beachten, desto schlanker Du bist (weniger im "Tiefkühler" Du hast), umso mehr wird der Körper Proteine verstoffwechseln. Dies ist jedoch egal ob Du dabei Fastest oder eine Diät machst, dies passiert in beiden Fällen. Das ist ganz normal, ab dem Moment wo die Speicher sich dem Ende nähern und der Körper sich anderweitig Energie beschaffen muss.

 

Nichts desto trotz, möchte ich Dir Entwarnung geben, wenn Du Angst um Deine mühsam aufgebauten Muskeln hast.

 

Eine Studie, welche auf 70 Tage alternierendes Fasten (nur jeden 2 Tag essen) gemacht wurde, fand heraus das der Rückgang bei den Muskeln nicht vorhanden war. Es wurden somit keine Muskeln verbrannt und ich kann dies auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Natürlich weiss ich nicht wie es sich bei einem 120 kg Bodybuilder verhält, dies ist mir schon klar aber bei 99% aller Menschen die fasten oder diesen Blogartikel lesen, hat dies keinen nennenswerten Einfluss auf die Muskeln und ganz bestimmt nicht beim Intervall (IF) oder alternierenden Fasten. Wie es sich nach einer Fasten Zeit von mehreren Tagen innerhalb kürzester Zeit verhält, kann ich Dir an dieser Stelle noch nicht sagen, da ich lediglich die zwei genannten Fastenarten selbst mache.

 


Zusammenfassendes Fazit

Ich habe beide Fastenarten, sowohl das Intervallfasten (Intermittent Fasting) wie auch das alternierende Fasten selbst getestet und bin davon zu 100% überzeugt.

 

Vieles habe ich oben bereits erwähnt, möchte ich Dir jedoch hiermit die hierfür wichtigsten und ausschlaggebenden Punkte nochmals wiedergeben.

  • Du leerst die Kohlenhydratspeicher und Glykogenspeicher
  • Du isst gezielt, weniger und nicht ständig
  • Du tust zweifellos der Gesundheit etwas Gutes
  • Deine Organe bekommen Pausen und müssen nicht rund um die Uhr arbeiten
  • Du kommst schnell in ein natürliches Kaloriendefizit
  • Wenn Du isst, musst Du Dir keine grossen Gedanken machen, dass Du in diesem Moment zu viel isst
  • Du kriegst nicht mehr diesen Heisshunger wie bei herkömmlichen Diäten
  • Du hast nicht die Stoffwechseladaption wie bei der Kalorien reduzierten Diät
  • Dein Geschmacksinn verbessert sich
  • Du schätzt das Essen viel mehr und freust Dich auf richtige Nahrung
  • Du kannst viel besser fokussiert Arbeiten
  • Du entgiftest Dich
  • Magendarmtrakt wird geleert
  • Vorbeugung gegen diverse Krankheiten und Entzündungen
  • Es ist praktisch und kostet Dich keine Zeit, im Gegenteil, Du hast mehr Zeit
  • Fasten kostet nichts, es ist umsonst
  • Für jeden machbar, egal ob Vegan, Lebensmittelallergie, Lactoseallergie und so weiter und so fort…

 

Du siehst, Fasten hat Haufenweise Vorteile. Das Essen hat für Dich dadurch einen ganz anderen Stellenwert, Du bekommst wirklich Lust auf Vollwertige gute Nahrung. Wenn Du Dich an das Intervallfasten (IF) oder an das alternierende Fasten gewöhnt hast, ist es effektiv kein Kampf mehr, sondern fällt Dir viel leichter als Du jetzt vielleicht denkst. Zudem wird sich Dein Grundstoffwechsel durchs Fasten tendenziell nach oben verändern, sobald der Körper die Fettspeicher anzapft.

 

Jeder, der keine Gesundheitlichen Probleme hat, sollte Fasten oder es zumindest mal ausprobieren. Es ist so, dass Du es richtig spürst, was es alles Positives mit sich bringt.

 

Dies ist der Grund, weshalb Fasten von der Pharmaindustrie und Lebensmittelindustrie verschwiegen wird.

 

Es ist absolut logisch, dass jene wollen, dass Du am liebsten den ganzen Tag isst, dadurch Fett und im Endeffekt krank wirst! Mach die Augen auf... 😉

 

Wir werden Dir in weiteren Blogartikeln, spezifischere detailliertere Artikel verfassen. Dies war jetzt eine Grundlegende Information zum Thema Fasten, rein aus meiner persönlichen Erfahrung und den dazu gehörenden Recherchen.

 

 

 "Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern." - Daniel Zürcher, Lifebuilders24


Buchempfehlungen zum Thema "Ernährung und Fasten":

 

*Die zusammengefassten Bücher findest Du hier...



"Dieser Blog ist basierend aus meinen Lebenserfahrungen und ist rein meine Ansicht der Dinge, fernab jeglicher Rechthaberei. Ich freue mich über Ergänzungen, Feedback und Anregungen jeglicher Art." ☺

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Alles Gute wünscht Dir

Lifebuilders24

Daniel Zürcher

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