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Werde schlechte Gewohnheiten los


Schön, dass Du wieder da bist

 

„Eine schlechte Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe herunterprügeln, Stufe für Stufe.“ Mark Twain

 


In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du Deine schlechten Gewohnheiten loswerden kannst. Jeder von uns hat sie, sei es das Rauchen, der regelmäßige Alkoholkonsum oder die ständige Nutzung von Social Media.

 

Doch was ist der Auslöser und wie schaffst Du es diese Angewohnheiten langfristig zu unterbinden?

 

Wir alle haben irgendeine schlechte Gewohnheit, denn davon gibt es unzählige. Wie wirst Du nun diese Gewohnheit los?

 

Wir denken immer, dass wir selbstbestimmt Wesen sind, welche alleine in unserem Kopf entscheiden, was wir machen. Leider ist die die grosse Illusion, welche Du als erstes erkennen musst. Die Wahrheit ist nämlich, dass weit über 50 Prozent unserer Handlungen, alles was Du jeden Tag machst, ist in Wirklichkeit ein antrainiertes Verhalten sprich eine Gewohnheit.

 

Erinnere Dich mal daran, wie Du Fahrrad fahren gelernt hast… Du hast über Tage und Wochen mit Deinen Eltern oder älteren Geschwistern geübt, bist dabei gestürzt und hast weiter geübt bis Du irgendwann es tatsächlich geschafft hast alleine, ohne zu stürzen zu fahren. Wenn Du aber überlegst wie Du die ersten Stunden und Tage danach hochkonzentriert auf Deinem Fahrrad gesessen bist um ja nicht nochmal umzufallen, Du hast von links und rechts mit wackligem Lenker nichts mitbekommen da Du Dich so sehr konzentriert hast mit reinem Fokus aufs Fahrrad fahren.

 

Und wie fährst Du heute? Du isst, telefonierst, winkst und tust ganz viele andere Dinge, während dem Du Fahrrad fährt. Sprich es ist zu Deiner Gewohnheit geworden. Dasselbe als Du gelernt hast Auto zu fahren… Heute ist alles Gewohnheit, was Dir damals kompliziert erschien, ist heute in Dir absolut automatisiert. Somit ist es in Deinem Unterbewusstsein verankert und eine Gewohnheit.

 


Eine Gewohnheit ist somit etwas, was Du täglich, stündlich oder gar minütlich einfach machst, ohne Dir dabei Gedanken zu machen.

 

Oder nimmst Du folgende Gewohnheiten morgens beim Aufstehen noch bewusst wahr?

 

  • Du stehst auf
  • Du atmest
  • Du machst Dein Bett (wichtig, mach Morgens zuerst Dein Bett Warum? Hier…)
  • Du gehst Dich waschen
  • Du putzt Dir die Zähne
  • Du isst Frühstück oder nimmst ein Kaffee

 

Ich könnte Dir noch ganz viele Gewohnheiten, welche automatisch in Deinem Tag integriert sind aufzählen, doch ich nehme an Du verstehst was ich damit sagen will.

 

Gewohnheiten sind wichtig, da all die Dinge, welche automatisch durch Dein Unterbewusstsein (Gewohnheiten) geschehen, helfen Deinem Gehirn Energie zu sparen. Der Mensch funktioniert evolutionär bedingt so, dass er automatisch Dinge tut und dabei möglichst wenig Energie verbraucht. Der Mensch ist eigentlich sehr ökologisch, doch dazu mehr hier.

 

Wir wissen nun also, unser Gehirn mag Gewohnheiten. Doch nun kommen wir zum Problem: es ist nämlich so, dass es Deinem Gehirn egal ist ob eine Gewohnheit gut oder schlecht ist, es automatisiert einfach und schon ist eine Gewohnheit in Deinem Unterbewusstsein.

 

Zum Beispiel:

  • Du triffst Dich wie jede Woche mit Deinen Freunden in einer Bar in Deiner nähe. Dies ist wie immer ein geselliger Abend und Du trinkst jedes Mal 2-3 Bier, dies ist immer so und somit "völlig normal". Dies ist eine Gewohnheit und ganz nebenbei gesagt der ständig wachsende Bauch das Resultat 😉. Worum es hier jedoch jetzt nicht geht. Willst Du jedoch Deinen Bauch loswerden oder einfach ein fittes Gesundes Leben führen, besuche doch unsere Artikel zu „Ernährung und Sport“.                                                                                Soooo, nun aber weiter im Kontext; Du kommst also, wie jede Woche in diese Bar, trinkst nur Wasser und stösst vermutlich auf Wiederstand in Deinem Kopf sowie unter Umständen von Deinen Freunden. Die Gewohnheit, dass Du jedes Mal dasselbe Bier in derselben Menge konsumierst ist für Dich und Dein Umfeld in diesem Moment eine Gewohnheit. Weshalb ist gar keinen Alkohol mehr trinke findest Du hier.
  • Ein weiteres simples Beispiel ist, dass Du beispielsweise an der Tankstelle jedes Mal nach dem betanken Deines Autos an der Kasse noch etwas Schokolade kaufst (oder im Kino eine Cola). So etwas simples, doch es fällt Dir leichter diese Schokolade jedes Mal zu kaufen als nicht. Ich hatte diese Gewohnheit selbst. Ich habe mir jedes Mal etwas gekauft wenn ich tanken war. Warum? Es ist doch ungesund und überteuert! Ganz einfach die Gewohnheit mal damit begonnen zu haben.

Wie brechen wir mit schlechten Gewohnheiten?

Du musst wissen, Dein Unterbewusstsein will nur zwei Dinge im Leben. Entweder, will es Dich beschützen oder dich belohnen. Es gibt jeden Tag tausende von Auslöser, worauf Du mit einer ganz bestimmten Handlung reagierst wo Du am Ende die Belohnung bekommst oder beschützt wirst.

 

Wenn wir hier nochmals das Treffen mit Deinen Freunden treffen nehmen: Die Handlung ist das Bier trinken die Belohnung ist, Du fühlst Geselligkeit.

 

Anderes Beispiel ist, Du hast Stress im Alltag, Du rauchst da Du es immer gemacht hast und verspürst innere Ruhe. Ein anderer Mensch hat dafür bereits eine positive Gewohnheit, geht zum Sport und hat danach auch innere Ruhe…

 

Nochmals, es ist egal ob es sich um eine positive oder negative Gewohnheit handelt. Das Muster ist immer das gleiche: Es gibt irgendeinen Auslöser, Du machst darauf irgendetwas und bekommst dafür eine Belohnung beziehungsweise ein Beschützen.

 

Was Du somit verändern musst, sind deine Handlungen. Und wie schaffst Du das jetzt, wie brichst Du Deine negativen Gewohnheiten?

 

Ein passendes Beispiel, welches mich selbst getroffen hat ist folgendes:

 

Du stehst morgens auf, gehst zu deiner Kaffeemaschine und lässt Dir mal einen Kaffee raus.

 

Auslöser ist, aufwachen und aufstehen in der Früh. Handlung ist das Kaffee und die Belohnung ist „Energie“. Es gibt viele Menschen wie ich früher auch, die benötigen morgens als erstes einen Kaffee respektive das darin enthaltene Koffein. Ich nenne das Starbucks-en am Morgen 😉.

 

Ich selbst mag Kaffee sehr, doch sind wir doch mal ehrlich, Koffein ist eine Stimulanz wie Alkohol, Zucker usw.! dies muss uns als selbstkritischer Mensch bewusst sein.

 



Wenn Du nun nicht mehr jeden Morgen als erstes zu Kaffeemaschine rennen willst, musst Du die Handlung verändern. Der Auslöser, das aufwachen und aufstehen, so wie die Belohnung das Du voller Energie (passend dazu von Energievampiren vernhalten) sein willst, dies bleibt. Also nochmals, ändere die Handlung.

 

Jetzt fragst Du Dich vielleicht wie…? Ganz einfach, in dem Du beispielsweise morgens raus an die frische Luft gehst oder wie ich es mache, sofort unter die eiskalte Dusche und zwar jeden Morgen. Finde etwas, wovon Du Dich danach voller Energie fühlst und mach es zu Deiner Gewohnheit. Ich habe mir angewöhnt, mein erstes Kaffee erst nach ca. 1.5 Liter Wasser am Morgen zu trinken. Heisst ich stehe auf, mache meine Dinge (offline), wie mein Bett, gehe kalt duschen, Essen vorbereiten, schreiben, lesen, meine Dehn und Atemübungen machen.

 

Dabei trinke ich meine 1.5 Liter Wasser und danach gibt es meinen Kaffee. Ich habe somit meine Gewohnheit aufgegeben direkt auf nüchternem Magen Kaffee zu trinken und mache zudem jeden Monat 3-5 Tage am Stück komplett ohne Koffein, da ich es hasse von etwas „abhängig“ zu sein.

 

Am Rande erwähnt: Ich verstehe jeden Menschen, welcher sagt er brauche kein Koffein und verstehe den Sinn dahinter.

 

Irgendwann ist es ein Automatismus und die gewünschte Gewohnheit. Viele Experten sagen, es dauert rund 21 Tage um etwas zur Gewohnheit zu machen. Aus meiner Erfahrung geht es mindestens so lange, eher etwas länger, heisst nicht aufgeben wenn es Dir nach 21 Tagen nicht leicht fällt, es kommt.

 


Was machst Du nun bei einer komplett unbewussten Angewohnheit?

Nehmen wir das Beispiel Fingernägelkauen…

 

 

Wann machen das die betroffenen Menschen? Menschen machen dies bei Stress und Langeweile. Um also diese Angewohnheit loszuwerden?

 

  1. Mach Dir bewusst, wann diese Angewohnheit hochkommt. Schreib auf, wann beginnst Du Fingernägel zu kauen.
  2. Lege fest, durch was Du dieses Fingernägelkauen ersetzen kannst. Du findest dies heraus, in dem Du Dich auch hier wieder fragst, was das Deine Belohnung ist. Meistens ist die Belohnung Dich dadurch zu beruhigen oder wieder zu spüren, sprich wenn Du gelangweilt da sitzt und Fingernägel kaust spürst Du Dich wieder.

Lösung: Du musst immer in diesem Moment etwas Bewusstes machen z.B Hände in diesem Moment in die Hosentasche stecken etc., bis Du nicht mehr daran denkst an Deinen Fingern zu kauen (was zudem nicht sonderlich anziehend ist).

 


Zusammenfassend:

Eine schlechte Gewohnheit zu finden und aufzulösen, ist immer dasselbe:

 

  1. Identifiziere Deine schlechte Gewohnheit
  2. Welche Gewohnheit möchtest Du stattdessen haben
  3. Was ist der Auslöser Deiner Gewohnheit

 

Immer wenn der Auslöser kommt, machst Du bewusst die neue Gewohnheit und die Belohnung bleibt die gleiche. So veränderst Du Schritt für Schritt Deine Gewohnheiten und damit Dein Leben. Dies funktioniert mit allem, Essen, Drogen (Zucker, Alkohol, Tabak usw.), Zeitverschwendung, es ist immer das gleiche Muster, Auslöser und Belohnung bleiben doch Du bestimmst die Handlung dazwischen.

 


Mein Fazit:

Es ist nie zu spät um negative Gewohnheiten los zu werden und gleichzeitig eine positive Gewohnheit in Deinem Unterbewusstsein zu verankern. Dieses Thema, rund um Unterbewusstes und Gewohnheiten ist sehr komplex, deshalb mache ich dazu auf unserem "Lifebuilders24 Blog" mehrere detaillierte Artikel. Welche Du hier in der Rubrik „Unterbewusstes Leben“ findest.

 

 

Ich freue mich über Anregungen und Ergänzungen. Mein Wunsch ist es Dir zu helfen und Dir Dinge näher zu bringen, von denen ich früher geträumt hätte diese zu erhalten respektive erklärt zu bekommen. Bitte beachte, dass ich kein Experte bin, jedoch in meinem noch jungen alter sehr viel lernen durfte und deshalb aus reiner Lebenserfahrung spreche.

 

Ich weiss wie wichtig es ist immer wieder aufzustehen und das Leben glücklich und Nachhaltig zu verändern. Mir standen einst beide Wege offen, ich habe mich jedoch zum Glück für den positiven und selbstbestimmten entschieden.

 

 

Hier kommst Du direkt zum Artikel: „10 Gewohnheiten reicher Menschen

 


Buchempfehlungen zum Thema "Werde schlechte Gewohnheiten los":

 

*Die zusammengefassten Bücher findest Du hier...

 



"Dieser Blog ist basierend aus meinen Lebenserfahrungen und ist rein meine Ansicht der Dinge, fernab jeglicher Rechthaberei. Ich freue mich über Ergänzungen, Feedback und Anregungen jeglicher Art." ☺

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Alles Gute wünscht Dir

Lifebuilders24

Daniel Zürcher

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