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Gezielt offline gehen


Schön, dass Du wieder da bist ☺.

In der heutigen Zeit haben wir komplett neue Chancen und Möglichkeiten, welche es früher nicht gab. Wir wollen etwas wissen, so Fragen wir Google, wir wollen etwas mitteilen, setzen wir kurz einen Tweet ab oder posten etwas auf Facebook oder Instagram. Wir wollen eine Verabredung oder einen geschäftlichen Termin klar machen, ab ans Handy, PC oder Tablette und kurz eine E-Mail oder WhatsApp schreiben.

 

Es gibt derweil unzählige Möglichkeiten zum Kommunizieren und wir stehen immer noch erst am Anfang. Zudem sind wir rund um die Uhr telefonisch erreichbar. Wie gesagt absolut toll und ich bin dankbar in dieser Zeit zu leben und diese Technik nutzen zu können. Aber jetzt die Frage, wann ist es zu viel? Ab wann ist es ungesund? Warum fühlen sich viele Menschen dadurch gestresste?

 

Ein Smartphone und dessen Funktionen sind teilweise genial und erleichtern uns das Leben, genauso wie das Internet und andere technische Errungenschaften. Wichtig ist bei all diesen Themen nur, dass man sie bewusst, bedacht und zu einem wirklichen Nutzen einsetzt.

 

Es freut mich, mit Dir in diesem Blogartikel darüber zu sprechen und wünsche mir, Dir damit weiter zu helfen oder Dich zu unterhalten.

 


Es ist ganz einfach…, gehe gezielt offline

Wir sind vernetzt

Ich will hier in erster Linie nicht auf die Beispiele eingehen, welche sich nicht nur immer erreichbar zu sein fühlen, sondern dies in einzelnen Fällen auch sein müssen.

Ich lese und höre oft das Beispiel Arzt oder Feuerwehrmann und mir ist bewusst, dass es bestimmte Berufsgruppen gibt, welche mehr erreichbar sein müssen als andere, aber auch die müssen nicht immer erreichbar sein, respektive gibt es auch Möglichkeiten dies zu lösen.

 

Ich denke nicht, dass unsere Gesellschaft nur noch aus Ärzten und Feuerwehrmännern besteht und ganz bestimmt sind dies nicht alle Leser meines Blogs. Ich spreche hier von 95% (vermutlich mehr) aller Menschen, welche es sich bestimmt einrichten könnten, nicht rund um die Uhr erreichbar zu sein. Zumal wir ja nicht von mehreren Tagen am Stück oder gar immer "offline" sprechen. Wir sprechen hier vom gesunden Mittelweg und den habe ich für mich gefunden.

 

Einige Menschen, mit denen ich spreche und meine Gründe für gezieltes "offline gehen“ erzähle schauen mich ein wenig verdutzt an und danach kommt irgendetwas mit…aber…

 

Andere, welche es selbst über 4 Wochen getestet haben, sprechen von besserem Schlaf, weniger gestresst, sich freier fühlen und dadurch gesünder und mit mehr Zeit zu leben.

 

Was ist denn nun meine geniale Errungenschaft, welche Dich gesund und glücklich macht? Dies ist natürlich nur Spass, dahinter steckt lediglich etwas Vernunft und je nach "Abhängigkeit“ von Sozialen Medien etwas mehr Disziplin. Wobei ich Personen, welchen es schwer fällt einige Stunden weg vom Smartphone zu sein, am meisten empfehle, offline zu gehen.

 

Ich erzähle Dir meine Erkenntnisse, welche ich an mir festgestellt habe. Es geht hier um Dinge die ich für mich geändert habe und die ich falsch gemacht habe. Ich denke jedoch, dass sich mancher selbstkritisch diese Punkte anschauen soll und sich überlegen, welche er auch ändern muss…

 

   

„In einem Jahr wirst Du Dir wünschen, Du hättest heute angefangen.“ – Karen Lamb

 


Verbanne alle Digitalen Geräte aus dem Schlafzimmer

"Dies ist für einige Menschen das normalste der Welt, andere wiederum "können“ angeblich nicht anders als mit dem Smartphone oder TV im Zimmer einschlafen. Studien zeigen, dass der Schlaf weniger erholsam ist, wenn man die Geräte vor dem Schlafen nutzt oder sie nachts blinken. Weshalb Du so oder so Deinen TV verbannen sollst, findest Du hier. Ich habe meine Zimmer komplett frei von elektronischen Geräten gemacht und verwende einen analogen Wecker. Denn, wer den Wecker des Smartphones benutzt, der sollte auf einen analogen Wecker umsteigen. Damit verhinderst Du, dass sich Dein Smartphone doch wieder ins Schlafzimmer „einschleicht“. Zudem ist die Gefahr, dass Du nach dem Aufwachen direkt zum Handy greifst viel grösser. Gewöhne dir stattdessen eine Smartphone freie Morgenroutine an.

 

Ich mache es so, dass ich am Abend, eine Stunde vor dem Schlafen gehen, in der Regel ca. um 9. Uhr, offline gehe. In dieser Stunde habe ich noch Zeit und Ruhe, etwas zu lesen, zu schreiben und mich Bettfertig zu machen. Am Morgen verbringe ich anschliessend die ersten 2-3 Stunden des Tages offline. Ich stehe immer zwischen 5.00 und 6.00 Uhr auf, sprich ich bin in der Regel erst um 8.00 Uhr wieder Online. Nach Adam Riese, habe ich somit 11 Stunden offline, wo ich überhaupt nichts von der Aussenwelt mitbekommen habe. Ich bin nebst meinem 7 stündigen schlaf in dieser Zeit auch extrem produktiv. Ich habe am Morgen um 8 Uhr schon einiges erledigt und fühle mich fit und munter.

 


Für gezielte Arbeit, offline gehen

Ich hatte oft das Problem, dass ich bei meiner Arbeit dauernd abgelenkt wurde. Mal klingelte das Handy, mal vibrierte irgendein Gerät, da eine Nachricht reingekommen ist und so weiter und so fort… Du kennst das bestimmt, sei es beim Arbeiten, in einem Gespräch oder im Auto, sobald Du bemerkst, dass es in Deiner Tasche vibriert hat sind Deine Gedanken nur noch dort. Du fragst Dich, wer es wohl sein mag und ob es wohl etwas Dringendes ist… Es lässt Dir oft keine Ruhe, bis Du aufs Smartphone geschaut hast, nur um danach meistens festzustellen, dass es gar nichts Dringendes war. Heisst, Du warst abgelenkt und musst den verlorenen Faden um weiterzuarbeiten wieder finden, Du hast im Gespräch einen schlechten Eindruck hinterlassen da Du vom Gegenüber abgewichen bist und aufs Smartphone geschaut hast oder Du hast beim Autofahren gar Dich und andere gefährdet. Und für was? Sind wir mal ehrlich, nur weil wir uns in einer bestimmten Abhängigkeit zur Digitalen Aussenwelt befinden.

 

Ich mache es so, dass ich mir gezielt Arbeitsblöcke einbaue, wie zum Beispiel gerade jetzt, beim Verfassen dieses Artikels. Ich mache mir Arbeitsblöcke von 1 bis 2 Stunden, in denen ich mein Smartphone auf Flugzeugmodus stelle und arbeite. Nach diesem Block gehe ich kurz Online, schaue ob mich jemand dringend gesucht hat, gegebenenfalls rufe oder schreibe ich zurück. Danach geht’s mit dem nächsten Block weiter. Ich bin viel fokussierter und das Arbeiten macht mir dadurch richtig spass. Ich arbeite viel und muss auch einige Mails und Telefonate führen, jedoch hat sich jeder daran gewöhnt, dass ich mich zurück melde. Es funktioniert für mich als Unternehmer einwandfrei. Beschwert sich mal jemand habe ich mir angewöhnt, dies zu ignorieren. Es sollte Doch für die meisten möglich sein ihren Fokus gezielt und so einzurichten wie sie es für richtig, produktiv und gesund halten.

 


Bei Freizeitaktivitäten offline gehen

Du kennst es bestimmt, überall diese Menschen, welche den Blick nur auf ihrem Smartphone haben. Mir wird übel (ich ertrage fast alles), wenn ich Mütter sehe, welche ihre 100% Aufmerksamkeit dem Smartphone anstatt ihrem Kind widmen! Zudem siehst Du überall diese Zombies, sei es in der Bahn, im Restaurant, im Einkaufscenter an der Bushaltestelle und so weiter.

Ich hatte auch diese "unsege“ Angewohnheit, wenn ich irgendwo Stand oder sass und gerade keine Beschäftigung hatte zack das Smartphone in die Hand nahm. Es soll dabei nicht darum gehen, dass Du diese Zeit nicht nutzt um eine E-Mail zu beantworten oder etwas Sinnvolles wie ein E-Book zu lesen, nein weit gefehlt, es geht ums zwanghaft aufs Smartphone schauen und die Aussenwelt nicht mehr mitzubekommen.

 

Wobei wir beim Thema Fokus sind… Ich sehe oft Personen, welche sogar im Fitnessstudio andauernd am Handy sind und ich spreche nicht davon, das Handy dabei zuhaben um Musik zu hören oder auf dem Ausdauergerät die Zeit zu nutzen um ein E-Book zu lesen oder Nachrichten zu beantworten. Auch hierspreche ich von denen, welche während dem Krafttraining noch fast beim Ausführen der Übung auf ihr Smartphone schauen. Eigentlich wäre es in der Freizeit ja am einfachsten einfach offline zu gehen, dennoch ist dies für viele am schwersten.

 

Ich mache es so, dass ich mich immer öfter Frage ob ich das Handy jetzt wirklich brauche oder ob ich es auch mal zuhause oder im Auto liegen lassen kann. Nun, ich habe mein Handy fast immer dabei, jedoch beim Sport habe ich es konsequent ausgeschaltet. Wenn ich beispielsweise ins Fitnesscenter gehe, stelle ich beim Betreten, bis zum Verlassen des Studios mein Handy auf Flugzeugmodus und bin somit 2 Stunden komplett offline. Ich muss jedoch zugeben, dass ich bei anderen Freizeitaktivitäten noch grossen Nachholbedarf habe, ich könnte viel mehr offline gehen. Wobei ich bekanntlich nicht zwischen sogenannter „Arbeit“ und „Freizeit“ unterscheide. Die sogenannte Work Life Balance existiert in meiner Welt zum Glück nicht.

 


Das wahre Leben findet offline statt

Ich bin ein grosser Fan von unserem digitalen Zeitalter und freue mich auf die Zukunft. Umso mehr ich mich für das neue und moderne interessiere, umso mehr zieht es mich gleichzeitig zurück zu unseren Wurzeln. Ich finde genau dies ist das Schöne an unserer Zeit, nebst unserer Windturbine (wo wir uns mitten unter neuen Technologien befinden), meinem Online-Geschäften, dem befassen mit selbstfahrenden Autos, der ganzen Blockchain Technologie usw., zieht es mich gleichzeitig in die Natur und zu mir selbst.

 

Ich finde jedoch diesen Spagat wunderbar und weiss, ich kann sowohl in der Natur mit rein nichts (Landbursche, gelernter Zimmermann und Soldat Spezial Einheit der Schweizer Armee) überleben und gleichzeitig finde ich mich in neusten Technologien bestens zu recht.

Ich kann somit von Hand ein Blockhaus bauen, jagen und Feuer machen und mich gleichzeitig mit dem allem neuen befassen. Und damit meine ich jetzt nicht nur mich (hat jetzt etwas gar selbstlobend geklungen), sondern alle, welche einen breiten Horizont haben und sich weder vom einfachen noch vom modernen abschrecken lassen. Da ich der festen Überzeugung bin, das wir beides brauchen.

 

Es ist oft erschreckend welche Meinung die einen vom anderen haben und umgekehrt. Es gibt hoch moderne digitalisierte kluge Freaks, die auf ihrem Gebiet Top sind, mit denen ich keine einzige Nacht im Wald in einer Blockhütte verbringen möchte, geschweige denn in einem Biwak. Gleichzeitig frage ich mich oft, wie einige über Smartphones, Internet und neue Technologien sprechen, bloss weil sie es nicht verstehen oder es halt "etwas neues ist“. Schrecklich…! Ich werde dies im Artikel vom „Blockhaus bis zur Blockchain“ genauer behandeln, da ich wirklich der festen Überzeugung bin, dass dieser Spagat zwischen beiden Welten, Dir alles ermöglicht und Du überall überlebst. Und mal im "ernst", dass eine ohne das andere ist doch langweilig...☺

 

 



Ein Ziel von mir ist es beispielsweise 1 Tag im Monat, (nebst meinen rund 13 Stunden, wo ich schon täglich offline bin) das Handy und alle Geräte komplett auszuschalten.

 

Ich werde in diesem Jahr auch das erste Mal eine Woche komplett offline gehen, wo ich nebst essen und schlafen, lediglich lese, schreibe, Sport treibe und mich mental weiterbilde.

 

Du solltest bestimmte Dinge nicht nur Digital machen und vor allem gehe raus in die Natur, den dort findet das wahre Leben statt. Es gibt ganz viele Vorteile, wenn Du z.B das sogenannte „Denken auf Papier“ anwendest.

 

Bill Gates, Gründer und Chairman von Microsoft, zieht sich seit Jahren zum Nachdenken in den Wald zurück. Er macht dies 1 Woche am Stück und bis auf wenige ganz eng Vertraute, weiss Niemand wo er genau ist. Es zieht in zu seiner Hütte am Wasser, wo er nach eigener Aussage eine Denkwoche einlegt. Der lange Zeit reichste Mensch der Welt liest in dieser Zeit eine Unmenge an Büchern und Artikeln, tankt Kraft und kommt gestärkt zurück.

 

Wenn dies ein Mann wie Bill Gates, der genau in diesem Bereich Milliarden verdient hat, heute kann, kannst Du das auch!

 

 

„Unser Schicksal hängt nicht von den Sternen ab, sondern von unserem Handeln.“ – William Shakespeare

 

 


Erledige viele Dinge, die Du online machen musst, alle auf einmal

So verbringst du bewusst Zeit vor dem PC – aber auch mehr bewusste Zeit ohne. Es ist schon ganz praktisch, dass wir jederzeit erreichbar sind. Gleichzeitig fühlen wir uns dadurch verpflichtet, sofort auf Emails und Nachrichten zu reagieren.

 

Statt dem nachzugeben, nimm dir einmal oder zweimal am Tag bewusst Zeit, Emails, Facebook und auch Messenger-Nachrichten zu beantworten. Sollte etwas wirklich Wichtiges passiert sein, können dich Freunde und Familie schließlich auch telefonisch erreichen.

 


Mein Fazit:

Wir leben in einer wunderbaren Zeit, in der uns alles zur Verfügung steht. Wir müssen diese Chancen sehen und nutzen, dürfen uns jedoch von der Online Welt nie abhängig machen.

 

Wenn Du bewusst das positive aus all diesen Dingen ziehst und frei bestimmst, was Du tun und lassen willst, stehen Dir alle Türen offen. Leider sind viele Menschen komplett abhängig geworden und lassen sich dadurch ein Leben aufdrücken, was nicht das ihrige ist.

 

Finde auch da Deinen Weg und schau, was ist für Dich gesund und fördernd.

 

 

„Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.“ Dante Alighieri

 


Buchempfehlungen zum Thema "Gezielt offline gehen":

 



"Dieser Blog ist basierend aus meinen Lebenserfahrungen und ist rein meine Ansicht der Dinge, fernab jeglicher Rechthaberei. Ich freue mich über Ergänzungen, Feedback und Anregungen jeglicher Art." ☺

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Alles Gute und viel Erfolg, wünscht Dir

Lifebuilders24

Daniel Zürcher

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