Denken auf Papier


Schön, dass Du wieder da bist ☺.

 

Ich will mit Dir in diesem Blogartikel meine Erkenntnisse und Erfahrungen, von „Denken auf Papier“ teilen. Mir war bereits als Kind bewusst, es gibt Personen, welche ein Tagebuch führen, jedoch als Junge vom Land, welchem das Abenteuer im Wald und das treiben von Sport stets das wichtigste war, tat ich Tagebücher als "Mädchen Kramm“ ab. Nun ist das so, sind Tagebücher "Mädchen Kramm"? NEIN, natürlich nicht!

 

Es dauerte jedoch bis August 2017, dass ich mich mit dem Thema „Denken auf Papier“ genauer befasst habe. Ich wurde damals auf Dirk Kreuter, welcher heute eines meiner Vorbilder ist aufmerksam. Dirk Kreuter führte damals ein Interview mit Bodo Schäfer wo die beiden über ihre täglichen Journale sprachen. Irgendwie musst da etwas dran sein… Ich bestellte umgehend die die Bücher von Bodo Schäfer ("Die Gesetze der Gewinner„ und „der Weg zur finanziellen Freiheit“) und Dirk Kreuters „Entscheidung:Erfolg“. Dies waren meine ersten Bücher rund um das Thema Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung (Du findest hier meine Learnings seit August 2017, dort gehe ich im Detail darauf ein.). In diesen Bücher wurde das führen von Journalen und das „Denken auf Papier“ immer wieder angesprochen.

 

Ich fand sofort heraus, viele glückliche und erfolgreiche Menschen haben eins gemeinsam: Sie führen Tagebuch und Journale.

 

Ich begann also damit, meine Gedanken, Ideen, Erfolge, gelerntes und vor allem meine Pläne, Ziele und Visionen zu dokumentieren.

 


Beginne und lass es zu Deiner Gewohnheit werden

Denken auf Papier

Deine Gewohnheiten bestimmen, wer du bist. Oder anders gesagt Zeig mir, wie du aussiehst (nicht nur äußerlich, sondern auch Dein Umfeld, Deine Erfolge etc.) und ich sage Dir, was Deine Gewohnheiten sind.

 

„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Deinen Worten.

Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Deinen Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Deinen Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden zu Deinem Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn er wird zu Deinem Schicksal.“

 

Beginne einfach mal damit und kaufe Dir einige Notizhefte, überlege Dir mit was Du anfangen willst und probiere es einfach mal aus.

 

Ich habe damals begonnen, jeden Tag 5 positive Dinge welche ich an diesem Tag erlebt habe zu notieren. Dies waren am Anfang lediglich simple Dinge in Stichworten wie: „Ich war im Fitnessstudio“, „heute war ich pünktlich am Termin X“, „ich habe meinen TV- Anschluss gekündigt“, „ich habe heute das erste Mal kalt geduscht“, „ich war beim Zahnarzt“, „ich war Blutspenden“ bis hin zu „ich habe heute meine Schwester besucht“. Heute, 18 Monate später muss ich beim Durchlesen meiner damaligen Notizen (erwähnte waren effektiv von meinen ersten Notizen August 2017) schmunzeln, ist es doch noch gar nicht lange her, sehe ich anhand dieser Notizen, wie sehr ich mich weiterentwickelt habe. Dies motiviert, macht stolz zu gleich und beweist mir, das „Denken auf Papier“ einer meiner wichtigen Schritte der Weiterentwicklung war und durch das ganze praktizieren von „Denken auf Papier“, kann ich meine restlichen Schritte genau nachlesen.

 

Heute ist dieses erste Journal welches ich mit Stichworten begonnen habe mein tägliches Journal, welches ich jeden Abend führe. Ich notiere mir dort alles, was mir gerade so durch den Kopf geht. Kurz gesagt ist es mein Tagebuch.   

 

Ich empfehle Dir am Anfang EIN Journal zuzulegen, schreib dort Deine Erfolge, Ziele, Ideen, Erlebnisse usw. auf. Du kannst später verschieden Journale (Sport, Ziele, Ideen etc.) mit den für Dich wichtigen Themen führen. Durch das Aufschreiben Deiner Ideen und Gedanken, erzeugst Du die gewünschte Gewohnheit und irgendwann kannst Du gar nicht mehr anders als Deine Gedanken zu notieren. Die Gefahr ist jedoch da, wenn Du gleich zu Beginn zu viel aufschreibst, sprich zu viele verschiedene Journale führst, es Dir schwer fällt und Du es wieder sein lässt. Du wirst mit der Zeit herausfinden, wie Du die für Dich richtigen und wichtigen Journale führst.

 

Hier einige Ideen zu möglichen Journalen:

  • Tagebuch quer Beet ein über alles was Dir gerade einfällt
  • Arbeitstagebuch
  • Zielejournal
  • Ideenjournal
  • Sportjournal
  • Hobby-Journal           
  • Diätjournal.     
  • Traumtagebuch

 

Schreiben hilft Dir dabei Zusammenhänge zu erkennen, Unterschiede zu bemerken und Struktur und Klarheit in ein Thema zu bringen. Du erkennst dadurch auf einmal Dinge, welche Du zuvor gar nicht beachtet hast, respektive Dich nie damit befasst hast. Es trainiert und unterstützt Dein Unterbewusstsein enorm. Deshalb bin ich ein grosser Fan vom Schreiben von Hand auf Papier. Es ist erwiesen, dass das geschriebene sich viel besser in Dir verankert, wenn Du es nicht lediglich auf dem Smartphone oder in der Tastatur eintippst.

 

Wichtig ist, dass Du immer in der Lage bist, Dinge zu notieren. Dieser Punkt ist enorm wichtig. Ideen und Gedanken kündigen sich leider nicht an. Gewöhn dir also an, einen Einfall sofort zu notieren. Glaub mir, auch wenn dir der Einfall richtig genial vorkommt, wirst Du ihn oft wieder vergessen.

 


Diese Gründe sprechen fürs „Denken auf Papier“

Lass Dich durch folgende Punkte zum „Denken auf Papier“ oder führen eines Tagebuches überzeugen. 😉

 

  • Studien zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, Ziele zu erreichen, wenn wir sie aufschreiben.
  • Finde heraus, wer Du bist und wer Du sein willst. Schreiben ist der beste und günstigste Weg, Dich selbst kennenzulernen und dich weiterzuentwickeln.
  • Finde heraus, was du magst. Wie oft tust oder lobst Du Dinge, obwohl Du sie eigentlich gar nicht magst?
  • Erkenne Deine Schwächen und werde Dir bewusst wie Du sie überwindest.
  • Entdecke Deine Talente und Stärken. Manche Talente sind Dir bewusst, andere hast Du vielleicht noch gar nicht entdeckt oder richtig gewürdigt.
  • Verfolge Veränderungen und Fortschritte über Deine verschiedenen Lebensphasen.
  • Würdige, was Du durchlebt hast. Wir alle erleben im Laufe unserer Jahrzehnte auf diesem Planeten Verletzungen.
  • Reflektiere, warum Du Dich in bestimmten Situationen oder Lebensphasen so verhalten hast, wie du es getan hast.
  • Entdecke Deine inneren Quellen für Glück und Zufriedenheit. Wie oft bauen wir unser Glück auf  Dinge /Zustände /Rahmenbedingungen, die wir nicht kontrollieren können?
  • Übe Dankbarkeit für die kleinen Dinge.
  • Bilde Selbstdisziplin. Eine Schreibgewohnheit ist stärkt dein Gefühl von Selbstwirksamkeit.
  • Stärke deine Macherqualitäten. Du kannst mehr beeinflussen, als Du denkst.
  • Entdecke Deine Möglichkeiten.
  • Baue Selbstvertrauen auf. 
  • Lerne, über Dich selbst zu lachen. Das Leben ist ohne Humor unerträglich.
  • Fokussiere auf das Positive. Schreibe auch über die wunderbaren Erlebnisse.
  • Lerne von den Fehlern anderer.
  • Genieße das Gefühl, etwas erfolgreich durchgezogen zu haben.
  • Erkenne, wie Du selbst behandelt werden willst und andere behandeln willst.
  • Lerne, Dir weniger Sorgen zu machen. Wenn ich alte Tagebucheinträge durchlese, stelle ich fest, dass ich mir über vieles Sorgen gemacht habe, was im Rückblick klein und unwesentlich war.
  • Brich in Deinen Gedanken die Regeln!  Arnold Schwarzenegger hat schon gewusst: Break the rules, don’t break the law.
  • Erkenne den Unterschied zwischen Hürden und unüberwindbaren Grenzen (gibt es nicht).
  • Halte Ideen fest, ehe sie sich wieder verflüchtigen.
  • Notiere die Daten wichtiger Ereignisse. Geburtstage, Abschlüsse, Unfälle, Jahrestage – welche Termine willst Du nicht vergessen?
  • Bewahre wichtige Geschichten. Ich meine die für dich wichtigen Geschichten. Vergiss bei allem Planen und Erfolgsstreben nicht, sie aufzuschreiben.
  • Vergiss Deine Wurzeln nicht. Wurzeln sind die Basis für jedes Wachstum. Wenn du Deine Wurzeln vernachlässigst, wird dein Fundament schwach.
  • Erkenne Probleme, bevor sie entstehen. Geschichte wiederholt sich (oft zumindest). Lerne aus der Vergangenheit und Du wirst immer besser absehen können, was als nächstes passiert.
  • Richte Deinen inneren Kompass aus. Wenn deine Taten mit deinen Worten und deinen Werten übereinstimmen, wirst Du immer auf deinem Weg bleiben, egal, wie er letztlich aussieht.
  • Finde Dein Warum. Der rote Faden wird sichtbar von Notizbuch zu Notizbuch. Nicht von Zeile zu Zeile.
  • Finde heraus, was Du glaubst. Gott? Das Universum? Nichts? So wie sich ein  Leben verändert, verändert sich auch deine Spiritualität. Eine spannende Geschichte in Deiner Geschichte.
  • Halte deine Lieblingsweisheiten fest. Es wird der Tag kommen, wo Du genau diese Worte noch einmal lesen oder weitergeben willst.
  • Erinnere Dich an Details.
  • Lerne, die kleinen Dinge wertzuschätzen.

Mein Fazit zu „Denken auf Papier“

Lifebuilders24 Fazit zu "Denken auf Papier"

Nebst meinem „Tagebuch“, hilft mir das aufschreiben persönlicher Ziele. Es hilft mir, mich voll zu fokussieren und täglich die Dinge zu tun, die nötig sind um mich meinen Zielen näher zu bringen. Die Frage „ob“ ich sie erreiche stellt sich mir nicht mehr! Schreib Deine Ziele auf, täglich, und Du wirst Dich nur noch um das „wie“ kümmern!

 

Am Anfang ist es wie bei allem neuen ein wenig befremdlich und Du weisst oft gar nicht was Du aufschreiben sollst. Aber glaube mir, das schreiben, muss wie auch ein Muskel, der wachsen soll trainiert werden. Irgendwann geht’s Dir ganz locker und sprichwörtlich von der Hand.

 

Seit ich mit Stift und Papier denke, habe ich das Gefühl, dass die Tage produktiver und erfolgreicher werden und die Schritte nach vorne größer! Findest Du Dich ein wenig darin wieder, kann ich Dir nur ans Herz legen Deine Gedanken aufzuschreiben. Nimm Dir Zeit für Deine Ziele, die großen und die alltäglichen, Deine Erfolge (Du wirst staunen wie viele das sind) und Deine Ideen.

 

All die notierten Gedanken sind wertlos, wenn du sie nicht regelmäßig durchgehst. Zudem ist es motivierend und etwas amüsant zugleich, wenn Du Deine Fortschritte sehen kannst aber zugleich feststellst, dass jene Themen und Ziele, die für Dich mal gross waren mittlerweile Standard Deines Lebens geworden sind. Ein ganz wichtiger Punkt finde ich, dass Du Dich dadurch viel besser kennen lernst und Deinen Weg genau erkennst.

 

Ergänzend, empfehle ich Dir eine sogenannte "Not To Do Liste" zu erstellen. Wie Du diese Liste erstellst und was eine "Not To Do" Liste ist, erfährst Du hier.

 


Buchempfehlungen zum Thema "Denken auf Papier":

 

Zum Blogartikel: "Entscheidung: Erfolg" Buch

Zum Blogartikel: "UNAUFHALTBAR" Buch




"Dieser Blog ist basierend aus meinen Lebenserfahrungen und ist rein meine Ansicht der Dinge, fernab jeglicher Rechthaberei. Ich freue mich über Ergänzungen, Feedback und Anregungen jeglicher Art." ☺

Die empfohlenen Produkte ist sogenanntes Affiliate Marketing.


Alles Gute und viel Erfolg, wünscht Dir

Lifebuilders24

Daniel Zürcher

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